Seelsorge
Seelsorge bedeutet, für Menschen da zu sein – mit Zeit, Aufmerksamkeit und einem offenen Herzen. In unserem Pflegeheim begleiten wir Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Lebenssituationen.
Seelsorge – Begleitung mit Zeit, Herz und offenen Ohren.
Die Seelsorge ist regelmäßig im Haus präsent
In Gesprächen, im gemeinsamen Schweigen, in Gebeten, Ritualen oder Feiern schenken wir Raum für das, was gerade bewegt: Freude und Dankbarkeit ebenso wie Sorgen, Ängste, Zweifel oder Abschied.
Seelsorge heißt für uns nicht, Antworten vorzugeben, sondern zuzuhören, ernst zu nehmen und Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg ein Stück zu begleiten. Unabhängig von Herkunft, Glauben oder Lebensgeschichte sind wir für alle da – achtsam, respektvoll und vertraulich.
Begleitung verstehen wir als ein Dasein in Nähe, Würde und Menschlichkeit, damit Menschen sich gesehen, getragen und nicht allein fühlen. In all dem ist Gott mitten unter uns.
Aufgaben der Seelsorge
Die Seelsorge im Pflegeheim versteht sich als herzliche und liebevolle Begleitung für Bewohner:innen, Angehörige und Mitarbeiter:innen.
Sie bietet Raum für persönliche Gespräche, stilles Dasein und gemeinsames Nachdenken über Glaubens- und Lebensfragen. Seelsorger:innen begleiten Menschen in Übergangs- und Krisensituationen, gestalten situationsgerechte Feiern, Gebete und Rituale und sind besonders in Zeiten von Abschied, Sterben und Trauer achtsam an der Seite der Betroffenen.
Im Mittelpunkt steht immer der Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte, seinen Sorgen, Hoffnungen und seinem Bedürfnis nach Nähe, Trost und Sinn.

Andrea Freitag
Seelsorgerische Begleitung
Wissenswertes
Nein. Die Seelsorge richtet sich an alle Menschen, unabhängig von Konfession, Religion oder Weltanschauung.
Die Seelsorger:innen sind von der römisch-katholischen Kirche der Diözese Graz-Seckau beauftragt, begegnen jedoch allen Menschen mit Offenheit, Respekt und Wertschätzung.
Wenn Sie ein Gespräch wünschen, wenden Sie sich bitte an eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter Ihres Vertrauens oder direkt an die Seelsorge.
Die Seelsorge ist regelmäßig donnerstags im Haus anwesend (ausgenommen Urlaubs- oder Krankheitszeiten).
Das seelsorgliche Angebot richtet sich in erster Linie an alle Bewohner:innen des Pflegewohnhauses. Darüber hinaus steht es auch Angehörigen sowie Mitarbeiter:innen offen – je nach Wunsch, Bedarf und Situation.
Jesus fragt den blinden Bartimäus: „Was willst du, dass ich dir tun soll?“
In diesem Geist ist auch die Pflegeheimseelsorge unterwegs. Wir kommen zu den Menschen, die unsere Begleitung wünschen, hören zu und richten uns nach ihren Bedürfnissen. Jede Begegnung geschieht freiwillig – und ebenso frei ist es, die Begleitung jederzeit wieder zu beenden.
Ja, das seelsorgliche Angebot ist für alle kostenlos.
Ja, selbstverständlich. Ein religiöser Hintergrund ist keine Voraussetzung. Seelsorge ist für alle da – unabhängig von Glauben oder persönlicher Lebenshaltung.
Grundsätzlich ist donnerstags eine Seelsorgerin im Haus präsent. Gespräche können über Mitarbeiter:innen des Hauses Menda oder direkt mit der Seelsorge vereinbart werden.
Alle Gespräche sind streng vertraulich. Es kann über alles gesprochen werden, was bewegt – über Ängste, Sorgen, Zweifel oder Lebensfragen. Eine Weitergabe von Inhalten erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der Gesprächspartner:in.
Seelsorge im Pflegeheim bedeutet, für Menschen da zu sein – mit Zeit, Aufmerksamkeit und offenem Ohr.
Im Haus sind Seelsorger:innen mit unterschiedlichen Aufgaben tätig:
Pastoralreferent:innen begleiten Bewohner:innen in persönlichen Gesprächen, gestalten Rituale und Andachten und sind für seelsorgliche Anliegen da. Priester feiern Gottesdienste und spenden auf Wunsch die Sakramente, wie etwa die Krankensalbung. Gemeinsam bilden sie ein Team, das den Menschen ganzheitlich begleitet.
